Krafttraining Zuhause

Krafttraining Zuhause





Krafttraining kommt mittlerweile bei vielen Sportarten zum Einsatz. Wer mehr Kraft und gut trainierte Muskeln aufweisen kann, hat die besten Voraussetzungen, sich damit in so gut wie jeder Beziehung durchzusetzen. Krafttraining ist weit mehr, also nur schwere Gewichte zu stemmen, um wie Arnold oder The Rock alias Dwayne Douglas Johnson auszusehen. Mit diesem Sport werden Muskeln aufgebaut, wobei allerdings auch die Knochen, Sehnen und Bänder profitieren können. Aber auch beim Abnehmen kann ein Krafttraining helfen. Je mehr Muskelmasse der Körper hat, desto mehr Energie wird benötigt. Es werden also auch mehr Kalorien verbrannt.

Die Übungen lassen sich im Fitness-Studio mit Geräten ausführen oder auch als Krafttraining Zuhause. Es ist allgemein bekannt, dass sich unser Körper an Belastungen gewöhnen kann. Beim Krafttraining geht es darum, die Muskeln durch das entsprechende Training zu reizen, damit es zu körperlichen Veränderungen und zu mehr Kraft und Leistung kommt. Im Prinzip ist Krafttraining für jede gesunde Person geeignet. Bei chronischen Krankheiten oder anderen körperlichen Problemen sollte im Zweifelsfall der Hausarzt um Rat gebeten werden.





Was sind die Vor- und Nachteile vom Training Zuhause?

Krafttraining und Muskelaufbau ZuhauseKrafttraining Zuhause hat den Vorteil, dass man jederzeit trainieren kann. Man ist nicht vom Wetter, von Gebühren oder von Fahrten in ein Studio abhängig. Wer sich kein Heim-Gym leisten kann oder möchte, kommt auch ohne Geräte aus. Gute Hilfsmittel sind beispielsweise gefüllte Flaschen als Hanteln, Therabänder und Trainingsmatten. Das Training in den eigenen vier Wänden ist optimal, um sich sportlich zu betätigen oder als Ergänzung für andere Fitness- und Freizeitaktivitäten. Auch ist man Zuhause nicht auf schicke Kleidung oder moderne Sportschuhe angewiesen. Man kann anziehen, was man will und braucht sich nicht extra zu stylen, ganz davon abgesehen, dass man sich mit der Lieblingsmusik richtig gut motivieren kann.

Nachteilig ist allerdings nur, dass Übungen nicht immer korrekt ausgeführt werden. Wer ein totaler Anfänger in Kraftsport ist, sollte sich deshalb vor dem eigenen Training dementsprechend informieren. Es gibt im Internet ausreichend Videos oder Online-Programme von Profis (Unsere Empfehlung: BodyShape), die sich für ein Krafttraining Zuhause perfekt eignen. Ansonsten ist in einem Fitness-Studio die Beratung der Trainer sehr nützlich. Mit ihrer Erfahrung können sie Neulinge besser anweisen, was Intensität, sowie auch die Trainingseinheiten angeht. Auch ist man durch die meist hohen Gebühren sozusagen „gezwungen“ für den Betrag eine Gegenleistung zu erhalten. Dies kann ein motivierender Grund sein, ein Fitness-Studio zu besuchen. Allerdings hat aber auch nicht jeder Lust darauf, nach Feierabend von vielen schwitzenden Menschen umgeben zu sein.

Welche Übungen eignen sich für ein Workout daheim?

Im Wohnzimmer trainierenEs gibt natürlich jede Menge Übungen für ein Krafttraining Zuhause. Als Anfänger ist es wichtig, erst einmal langsam damit anzufangen und die Intensität nach und nach zu steigern. (Siehe auch: Trainingsplan für Anfänger) Im Idealfall wird in der Woche dreimal trainiert, damit der Körper nicht überbelastet wird. Da das Training ohne Geräte erfolgt, wird mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet. Der Schwierigkeitsgrad kann durch kleine Veränderungen erhöht werden. Jede Übung sollte 10 bis 15 mal wiederholt werden. Die Pausen zwischen den Krafttraining Übungen für Zuhause sollten möglichst kurz sein.

3 gute Übungen für ein Krafttraining ohne Geräte

1) Kniebeugen

Kniebeugen zählen zu den klassischen Übungen. Sie sind eine ideale Übung für einen knackigen Po und straffe feste Oberschenkel. Wichtig dabei ist, dass das Gesäß dabei nach hinten ausgestreckt wird und der Rücken in einer geraden Haltung bleiben muss. Man geht langsam tief in die Hocke und drückt sich dann explosionsartig wieder nach oben. Um die Übung zu erschweren, kann man auch die Arme nach vorne ausstrecken und gefüllte Flaschen in die Hände nehmen. Dadurch werden auch die Armmuskeln trainiert.

2) Crunches

Bei dieser Übung für die Bauchmuskulatur legt man sich auf den Rücken. Die Beine werden entweder auf einem Stuhl platziert oder frei in der Luft im rechten Winkel gehalten. Indem eine gefüllte Flasche auf dem Brustbein in beide Hände genommen wird, verstärkt sich der Widerstand, wenn Kopf und Schulter vom Boden gehoben werden. Natürlich kann man die Crunches auch erst einmal ohne Gewicht ausführen.

3) Liegestützen

Auch die Liegestützen sind Klassiker. Mit diesem Workout für das Krafttraining Zuhause werden die Arm-, Brust- und Schultermuskulatur gestärkt. Die Hände liegen auf Brusthöhe neben dem Oberkörper auf dem Boden, wobei die Fingerspitzen nach vorne zeigen. Der Oberkörper wird gerade nach oben gestreckt. Die Beine sind gerade ausgestreckt. Schwieriger wird es, wenn die Füße z.B. auf einem Stuhl positioniert werden.

Hantelset und KleingeräteNur mit diesen drei Übungen für ein Krafttraining Zuhause lassen sich verschiedene Muskeln trainieren. Wer sich für ein Workout in den eigenen vier Wänden entscheidet, sollte sich deshalb Übungen suchen, bei denen gleich mehrere Muskelgruppen beansprucht werden. Es geht dabei also nicht nur um Beine oder Bizeps, sondern um größere Gruppen. Dadurch lässt sich Aufwand und Zeit sparen. Man kann dann hinterher immer noch in Hanteln oder Geräte investieren, um ein gezieltes Muskeltraining vorzunehmen. Inwiefern das Kraftraining Zuhause genau so effektiv ist, wie in einem Fitness-Studio ist vom Workout abhängig, sowie auch von den vorhandenen Hilfsmitteln.




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